Fragenkatalog zur Familienaufstellung

Liebe Aufstellungsinteressierte, lieber Aufstellungsinteressierter,

wenn Sie eine Familienaufstellung planen, so können Sie sich mit Hilfe der nachfolgenden Fragen darauf vorbereiten. Fehlen Ihnen Informationen zu verschiedenen Themen Ihrer Familiengeschichte (2-3 Generationen übergreifend), so holen Sie diese, wenn möglich, bei Familienangehörigen ein.

  1. Welche Schicksale gibt es in Ihrer Familie?
  2. Wurde jemand aus Ihrer Familie ausgeschlossen („schwarze Schafe“)?
  3. Gab es Abtreibungen, Aborte, Totgeburten, Tod im Kindbett? Wie wird oder wurde darüber gesprochen oder herrscht Stillschweigen? Gab es Adoptionen?
  4. Gab es uneheliche Geburten?
  5. Gab es einen frühen Verlust eines Elternteils oder beider Elternteile?
  6. Gibt es Liebesbeziehungen, die nicht sein durften?
  7. Gab es schicksalhafte Trennungen von Paaren?
  8. Gibt es immer wiederkehrende Ereignisse wie Unfälle, Krankheiten, Konkurse?
  9. Gab es Ereignisse, die mit Schuld zu tun hatten (im Krieg, Verrat, Verbrechen, erzwungener Verzicht)?
  10. Wurde jemand Opfer? Gab es Flüchtlingsschicksale?
  11. Welche vererbten Charaktermerkmale, Verhaltensmuster gibt es in Ihrer Familie?
  12. Gibt es oder gab es spezielle Familienregeln, Vereinbarungen – offene oder verdeckte?
  13. Gibt es unterschiedliche Religionen in der Familie?
  14. Gibt es Geheimnisse?
  15. Wer traf oder trifft Entscheidungen?
  16. Wie wird oder wurde über andere Familienmitglieder gesprochen?
  17. Wie wurde mit Geld umgegangen, wer hatte oder hat das letzte Wort?
  18. Gab es Familienkrisen und wie wurde damit umgegangen?
  19. Kam es zu Gewaltanwendung?

Auch wenn die Antworten zu obigen Fragen für die aktuelle Aufstellung möglicherweise nicht relevant sind, so kann es schon Sinn machen, sich die eine oder andere Frage zu stellen.

Eine wesentliche Frage aber zu einer Familienaufstellung könnte sein:

„Woran würde ich merken, dass sich etwas zum Besseren entwickelt hat?“

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